Wie schön es ist wieder auf Tournee fahren zu dürfen… nach einer so langen Pause durfte ich nun das zweite Mal in diesem Jahr eine solche durchführen und eine unserer Compagnien begleiten. Meine zweite Tournee, von der ich euch heute erzählen möchte, war mit unserer großartigen Compagnie: Spellbound Contemporary Ballet. Das Ensemble wurde 1994 vom Künstlerischen Leiter und Choreograph Mauro Astolfi gegründet. Keine zwei Jahre später schloss sich Valentina Marini als Generalmanagerin an. Seitdem wird das Ensemble von diesem Führungsduo geleitet. Das Spellbound Contemporary Ballet ist eine Bereicherung der italienischen Tanzszene.
Doch nun weiter zum wesentlichen, die Tournee: Die Fahrt und zugleich der Set-up Tag verliefen super und ohne Probleme. Marco Policastro, der Techniker der Compagnie hatte alle Programmierung sowie Lichteinstellungen schon am gleichen Tag fertig. In der Nacht kamen auch die Tänzer:innen an. Die Compagnie selbst, reiste mit dem Flieger an und wurde dann aus Berlin mit einem Transfer nach Wolfenbüttel gebracht.
Der zweite Tag, Show-Tag; Auch hier verliefen die Proben sowie Platzierungen im Theater ohne Probleme. Die Tänzer:innen sind ein eingespieltes Team. Der Tag verging wie im Flug und schon wurde es Abend und die Vorstellung begann: Der Abend wurde mit einem Solo namens „Unknown Woman“ von der Tänzerin Maria Giovanna Cossu eröffnet. Choreographiert wurde dieses Werk vom Choreograph Mauro Astolfi.
Weiter ging es über zum nächsten Solo namens „Kavoc“ ebenfalls von Mauro Astolfi choreographiert. „Kavoc“ oder das Gedächtnis des eigenen Körpers ist eine Studie über die Idee von Maß und Empfindung im eigenen Körper. Die Arbeit ist aus der Vorstellung einer umgekehrten Beziehung zwischen Bewegung und Raum entstanden, so dass nur der Körper existiert – ohne äußere Einflüsse – wunderbar interpretiert von Giuliana Mele.
Das nächste Werk „Äffi“, erneut ein Solo, das von Marcos Goecke geschaffen und von Mario Laterza getanzt wurde. Wunderschön anzusehen und schon ging es in die Pause. Nach der Pause haben wir das Vergnügen gehabt „Yes, of Course it Hurts“ mit vier Tänzer:innen. Auch dieses Werk ging einem sehr nah unter die Haut. Es ist eine Reflexion über die Notwendigkeit von Schmerz in seinem Leben. Schmerz ist unvermeidbar sollte jedoch nicht gefürchtet werden.
Das Resultat: Mit Standing Ovations und starkem Applaus wurde die Compagnie im Lessingtheater gefeiert.
Für mich war es ein magischer Moment und alle Stücke in Kombination mit der Musik haben haben mich in den Bann gezogen und zum Nachdenken gebracht, im positiven Sinne. Schaut gerne auf unserem Instagram-Acoount vorbei, dort habe ich versucht euch ein paar kleine Einblicke in ein Reel zusammenzuschneiden.
Danke Spellbound für diese schöne Tournee!
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